Lajos Herpay

Über meine Arbeit

Geschichtliche Prozesse sind Prozesse des Zerfalls und Wiederaufbaus, des Entstehens und Verschwindens. Oft greifen die nachfolgenden Generationen auf das Verbliebene zurück und nutzen alte Gemäuer für neue Bauten, oder aber Architektur verschwindet vollends, um für etwas gänzlich Neues Platz zu schaffen.

Historische Illustrationen können dazu beitragen, komplexe Ereignisse und Zusammenhänge - auch da, wo sie nur fragmentarisch erforscht werden können - auf eine anschauliche und verständliche Weise zu erklären. Indem Sie die Lücken im Wissen mit dem anschaulich Vermuteten füllen, bieten sie ein komplettes Bild, ein verständliches Ganzes

Über mich

Ich wurde am 23.08.1950 in Bingerbrück am Rhein geboren. Nach meinem Studium an der Werkkunstschule in Münster und einer Ausbildung zum Illustrator bei Prof. Reinhard Herrmann arbeitete ich zunächst in verschiedenen Agenturen sowie freiberuflich für unterschiedliche Verlage.
In den 1980er Jahren absolvierte ich ein Zweitstudium an der Ruhruniversität Bochum und Pädagogischen Hochschule Dortmund mit dem Abschluss als Diplom-Pädagoge, Schwerpunkt Wahrnehmungspsychologie und Schwerstbehindertenpädagogik.

Mein gesamtes Berufsleben war von der Verbindung von Gestaltung, Illustration und Didaktik geprägt. Im Mittelpunkt standen dabei die Entwicklung und der Einsatz visueller Hilfsmittel, Anschauungsmaterialien und wissenschaftlicher Illustrationen zur Vermittlung komplexer Inhalte.

So arbeitete ich unter anderem als Museumspädagoge und technischer Illustrator im Westfälischen Industriemuseum. Über Tätigkeiten im Bereich Webdesign sowie bei der Gestaltung von Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung NRW führte mein Weg später zur wissenschaftlichen Illustration am Institut für Roboterforschung der TU Dortmund.

Auch nach meinem Eintritt in den Ruhestand bin ich weiterhin freiberuflich für verschiedene Verlage und Institutionen tätig, unter anderem für die Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft Bingen e.V. sowie das Museum am Strom in Bingen.

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