Ein befestigter Verkehrsknotenpunkt

Tafel 2: Rupertsberg um 300 n.Chr.
Tafel 2: Rupertsberg um 300 n.Chr.

Um 300 dürfte der Ausbau des Rupertsberger Militärstützpunktes zu einem Burgus erfolgt sein, einem massiv errichteten Wehrturm mit zinnenbekrönter Ummauerung.

Hier bewachte wohl bis ins 5. Jh. hinein eine Abordnung der 22. Legion aus Mainz, die milites Bingenses, einen Abschnitt der von Germanen bedrohten Rheingrenze und sorgten für die Sicherheit auf den Verkehrswegen.

Gerade im 4. Jahrhundert, als Trier zur römischen Hauptstadt geworden war, erhielt die Sicherung der Anschlusstelle zwischen der „Ausoniusstraße“ und der Rheinuferstraße am Rupertsberg besondere Bedeutung: Galt es hier doch, für eine regelmäßige Verbindung zwischen der Trierer Zentrale und dem rheinischen Grenzgebiet zu sorgen.

Alle mit den Tafeln verwendeten Texte sind Teil der Ausstellung. Sie enthalten Beschreibungen der historischen Entwicklung, die Dr. Schmandt, Leiter des Museums am Strom in Bingen, in seiner Forschungsarbeit zur Geschichte des Rupertsberges verfasst hat.


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